Hallo ihr lieben,
ich habe mir schon immer vorgenommen aus unserem Alltag in der Zwergenhütte zu berichten.
Heute fange ich damit an.
Adventszeit ist ganz besonders, da es eine Zeit der Erwartung ist.
Unabhängig davon, ob man sich einer Religion zugehörig fühlt, hat die Adventszeit besonderen Stellenwert in den meisten Familien.
Die Kerzen am Adventskranz werden angezündet, die Kinder bekommen ein Adventskalender, der Weihnachtsbaum wird gekauft und geschmückt.
Auch ich möchte diese Zeit besonders gestalten.
Jeden Tag begrüßen wir uns in unserem Morgenkreis und zünden Kerze(n) an.  Ich habe schöne, einfache Adventslieder ausgesucht, um Kindern diese schöne Zeit ein wenig zu erklären.
Außerdem basteln wir Weihnachtskugeln, Sterne und backen leckere Plätzchen.

 Heute kommt der Nikolaus 

Wer war überhaupt Nikolaus?

Na klar ein Bischof! 

Wie sieht ein Bischof aus?

Roter Umhang und Bischofsmütze.

Heute habe ich ein Geschichtesäckchen mit der Nikolausgeschichte mitgebracht.
Sehr vereinfacht habe ich den Kindern über Nikolaus erzählt. Wie er aussah und darüber, dass er den Menschen Geschenke mitgebracht hat.

Danach holte ich unsere Putztücher, Bürste und  Kinder ihre Schuhe, damit wir die sauber machen konnten.

Nach dem Mittagsschlaf werden die Kinder schon sehen, ob auch der Nikolaus bei uns war.


„Die Absicht des Erwachsenen zu Helfen oder zu Fördern verhindert geradezu, dass das Kind die Initiative ergreifen kann bzw. erlaubt ihm nicht, das Angefangene selbstständig zu Ende zu führen. „Ich helfe nur ein ganz klein wenig nach“, mit dieser Einstellung kommt man dem Kind zur Hilfe und reicht ihm die Hand, damit das Aufstehen leichter gelingt. Diese Hilfe aber raubt dem Kind die Freude am selbstständigen Gelingen, raubt ihm das Gefühl seiner Wirksamkeit „

 

Emmi Pikler