Tag der offen Tür

Für unser Tagesmütter-Team war das ein ganz besonderer Tag.

Zu dem offiziellen Termin am Vormittag sind die geladenen Gäste: Hr. Westphal, der Bürgermeister der Gemeinde Lehre sowie  die Leiterin der Regiestelle Kindertagesbetreuung des Landkreises Helmstedt Fr. Sassin und einige der Mitglieder des Orts- und Gemeinderates  erschienen.

Nach der Begrüßung und Vorstellung der pädagogischen Arbeit, die auf dem Ansatz der ungarischen Ärztin Emmi Pikler basiert, haben wir unseren Gästen die modernisierten und neu eingerichteten Räume präsentiert.

„Es ist für mich eine große Überraschung, so habe ich mir die Einrichtung nicht vorgestellt“, so die Herren Gottschlich und  Hennig. Auch Hr. Westphal war von der räumlichen Situation beeindruckt. Die große Wohnung hat alle Anwesenden mit ihren krippenähnlichen Bedingungen überzeugt.

 

Für unsere pädagogische Arbeit hat vor allem Fr. Kasper Ihre Anerkennung ausgesprochen.

 

In einer netten Gesprächsrunde wurde über die Zuständigkeit für Überprüfen der Sicherheit der Räumlichkeiten erzählt. Ebenfalls wurden die Vertretungsmöglichkeiten unter den Tagesmüttern, sowie die aktuelle Anzahl der Kinder in der „Zwergenhütte“ und die Möglichkeiten der Erweiterung, thematisiert.  

 

Ab 15.00 Uhr waren die Türen der Kindertagespflege für alle Kinder, Eltern und Familien geöffnet. Sehr viele Interessierte, haben an diesem Nachmittag die Möglichkeit genutzt, die pädagogische Arbeit, die Räumlichkeiten und uns persönlich kennenzulernen.
Monika: „So viele Besucher haben wir nicht erwartet, wir waren damit gut beschäftigt, die Gäste zu führen und ihre Fragen zu beantworten.“   

Bianca: „Leider verfügen wir nicht über genügend Plätze um alle Kinder aufzunehmen."

 

Mit am Fest anwesend waren viele der jetzigen und ehemaligen Tageskinder, Freunde, Nachbarn und Bekannte aus Wendhausen und der Umgebung. Die kleinen Besucher freuten sich über ein abwechslungsreiches Programm mit Kinderschminken und verschiedenen Spiel- und Bastelaktionen. Ihre großen Begleiter beglückten sich bei der Auswahl von selbst gebackenem Kuchen, Kaffee, Tee sowie dem einen oder anderen netten Gespräch.

 

Monika:

"Für mich ist es wichtig, möglichst viele davon zu überzeugen, dass privat organisierte Betreuung durch uns Tagesmütter eine qualitativ gute Ergänzung zu der öffentlichen Betreuung in der Gemeinde Lehre ist.“

„Die Absicht des Erwachsenen zu Helfen oder zu Fördern verhindert geradezu, dass das Kind die Initiative ergreifen kann bzw. erlaubt ihm nicht, das Angefangene selbstständig zu Ende zu führen. „Ich helfe nur ein ganz klein wenig nach“, mit dieser Einstellung kommt man dem Kind zur Hilfe und reicht ihm die Hand, damit das Aufstehen leichter gelingt. Diese Hilfe aber raubt dem Kind die Freude am selbstständigen Gelingen, raubt ihm das Gefühl seiner Wirksamkeit „

 

Emmi Pikler