Krippenspiel-Aufführung in der Grundschule Wendhausen

Das erste Mal habe ich mit den Tageskindern, unterstützt durch meine Kinder und einige der Schulkindern, ein Krippenspiel eingeübt. Die Idee war zuerst, das besagte Stück den Eltern, während des Adventsnachmittags in der „Zwergenhütte“ vorzuführen.

Alle waren großartig vorbereitet: die Texte saßen, die Kostüme waren fertig, die Bühne wurde gebastelt. Es war zu schade es „nur“ einmalig vorzuführen. Mit Absprache mit den Kindern, habe ich in der Grundschule nachgefragt, ob es möglich wäre das Stück auch in der Schule aufzuführen. Mit der Zustimmung der Schulleiterin Frau Kathrin Nocon hatten wir unseren ersten öffentlichen Auftritt. Es gab viel Beifall. Ich bin sehr stolz auf alle Kinder, dass sie ihre Nervosität und Lampenfieber überwunden habe. In paar Tagen ist dann wieder so weit, diesmal vor den Eltern.

„Die Absicht des Erwachsenen zu Helfen oder zu Fördern verhindert geradezu, dass das Kind die Initiative ergreifen kann bzw. erlaubt ihm nicht, das Angefangene selbstständig zu Ende zu führen. „Ich helfe nur ein ganz klein wenig nach“, mit dieser Einstellung kommt man dem Kind zur Hilfe und reicht ihm die Hand, damit das Aufstehen leichter gelingt. Diese Hilfe aber raubt dem Kind die Freude am selbstständigen Gelingen, raubt ihm das Gefühl seiner Wirksamkeit „

 

Emmi Pikler